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Tags, Leistungsarten und die Tag × Periode-Matrix

Zwei Tag-Welten - Ausgabenkategorien für den Rechnungseingang, Leistungsarten für den Ausgang - und eine Matrix, die fehlende Rechnungen sichtbar macht.

Zwei Tag-Welten

Accountix kennt zwei getrennte Tag-Vokabulare, die über dasselbe System laufen, sich aber nicht vermischen:

RechnungseingangRechnungsausgang
BedeutungAusgabenkategorie (Verpflegung, Lohn, Büromiete ...)Leistungsart (was wurde berechnet)
Anzahl pro Belegmehrere möglichgenau eine
AnlegenStammdaten → Tags, Bereich "Ausgaben"Stammdaten → Tags, Bereich "Einnahmen"

Ein Eingangsbeleg kann also gleichzeitig "Bewirtung" und "Reisekosten" sein. Eine Ausgangsrechnung trägt dagegen genau einen Marker: Wartung, Beratung, Porto, Social Media - was immer Ihre Leistungen sind. Der Picker auf der Rechnung ersetzt beim Klick die bisherige Auswahl, statt zu ergänzen.

Warum genau ein Tag?

Weil die Auswertung sonst doppelt zählt. Wenn jede Rechnung genau einer Leistungsart zugeordnet ist, ergibt die Summe über alle Leistungsarten wieder den Gesamtumsatz - und die Matrix (unten) hat pro Zeile eine klare Aussage.

Abos taggen sich selbst

Bei wiederkehrenden Rechnungen setzen Sie die Leistungsart einmal am Abo (beim Einrichten oder später über Bearbeiten). Jede automatisch erzeugte Rechnung erbt den Tag. Beispiel:

  1. Rechnung "Wartungspauschale Mai" schreiben, Tag Wartung setzen.
  2. Über das Aktionsmenü "Als wiederkehrend" einrichten - der Tag ist vorausgefüllt.
  3. Ab jetzt trägt jeder Monats-Entwurf automatisch Wartung.

Die Tag × Periode-Matrix lesen

Unter Berichte → Tag × Periode liegt die Kontrollansicht: Tags als Zeilen, Monate (oder Quartale/Jahre) als Spalten, in jeder Zelle eine Kachel pro Beleg. Jede Kachel verlinkt auf die Rechnung; blau = Ausgang, gelb = Eingang.

Drei Dinge sieht man in Sekunden:

Der Schalter oben rechts filtert auf Eingang, Ausgang oder beides; der Zeitraum und die Granularität kommen aus den Kopf-Reglern der Berichte-Seite. Wie überall gilt die aktive Firma.

Praxis-Tipp

Legen Sie so wenige Leistungsarten wie möglich an - fünf sprechende Marker schlagen zwanzig genaue. Die Matrix funktioniert am besten, wenn jede Zeile eine Erwartung ausdrückt ("kommt monatlich", "kommt pro Projekt"), gegen die man Lücken prüfen kann.